Ingenieurgesellschaft Karcher & Partner mbB

Bauphysik - Energieberatung - Baugutachten - Schimmelpilzsanierung

DER ENERGIEAUSWEIS:

Pflicht, aber nicht für alle Gebäude

Der Energieausweis ist grundsätzlich für Eigentümer von Wohnhäusern und sogenannten Nichtwohngebäuden, meist Gewerbeimmobilien, verpflichtend. Für denkmalgeschützte Häuser und Gebäude mit weniger als 50 Quadratmetern Nutzfläche ist kein Energieausweis nötig. Ebenso ausgenommen von der Regelung sind Gebäude, die nicht regelmäßig geheizt, gekühlt oder genutzt werden, zum Beispiel Ferienhäuser.

Nachzuweisen ist der Energieausweis bei Vermietung, Verpachtung oder Verkauf. 

Welcher Energieausweis ist der richtige?
Verbrauchs- oder Bedarfsausweis?

1. Baujahr vom Wohngebäude ab 1978 oder
    ab 5 Wohneinheiten =>  freie Wahl 

2. Baujahr vor 1978 und nur bis zu 4 Wohneinheiten => Bedarfsausweis

 

Verbrauchsorientierter Energieausweis

Der Verbrauchsausweis für Wohngebäude wird auf Grundlage des tatsächlichen Energieverbrauchs der letzten 3 Jahre bezogen auf die Nutzfläche erstellt.

Bedarfsorientierter Energieausweis

Der Energieausweis auf Bedarfsbasis berechnet den Energiebedarf eines Gebäudes aufgrund seiner Größe, seiner Außenflächen, der verwendeten Baumaterialien und der Anlagetechnik unter Normbedingungen(ENEV 2014).
Diese Werte sind unabhängig von der Anzahl der Bewohner und deren Gewohnheiten
und dem gemessenen Verbrauch.


Was sollte ein aussagekräftiger Energieausweis beinhalten?

Der Energieausweis sollte außer den wesentlichen Kennwerten, ein Foto 
und Vorschläge für Sanierungsmaßnahmen beinhalten. Dazu ist oft eine vor
Ort-Besichtigung des Sachverständigen notwendig.

Seit Mai 2014 sollte auch die DiBt-Kennnummer auf dem Ausweis enthalten sein.